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4. Werkstatt-Tag – Lenkgetriebe ersetzen

4. Werkstatt-Tag – Lenkgetriebe ersetzen

Juhei! Ein neues Lenkgetriebe für unseren Chevy.

Nachdem wir die Auflage des Strassenverkehrsamts erfüllt haben (Ersatz eines Querlenkers und eines Lenkhebels), haben wir uns dazu entschlossen noch das Lenkgetriebe zu ersetzen. Jetzt fahren wir einen Wagen mit Jahrgang 1998, der mechanisch manchem Neuwagen das Wasser reichen kann oder sogar eher stabiler ist.

Einmal mehr hat sich Sven von der Büel Garage übertroffen und jedes Hindernis, und es waren einige, mit Bravour überwunden. Bravo dazu! Haben sich doch einige Teile nur mit dem Brenner und dem Einsatz massivster Muskelmasse (nicht von uns, sondern von Sven) bewegen lassen. Am Schluss hat uns noch die Ausrichtung des Lenkrades gefordert, auch dabei hat uns Sven mit ausserordentlicher Feinmotorik überzeugt!

Das Baby fährt sich nun äussert angenehm und die Lenkung reagiert hervorragend. Wieder einen Schritt bewältig und es werden im März und April noch einige mehr erfolgen: Dachaufbau für Dachzelt, LED-Balken, LED-Rückfahrscheinwerfer, Befestigung der Sandbleche (sind zwar aus Kunststoff) / Halterungen für 2 Reservekanister / Einbau Elektrik: CB-Funk, Wechselrichter, Powerbank, Raspberry-Tracker mit WiFi-Übertragung, Anschluss Pumpe Wasserkanister, Anschluss Kompressorkühlbox, Anschluss Dashcam / Verfeinerung Camping-Einbau / Beschriftungskonzept: Aufkleber unserer Sponsoren, des Teams, der Rally / und noch einiges mehr…

Der Chevy bekommt ein Dachzelt – und Bruno somit sein Schlafzimmer

Der Chevy bekommt ein Dachzelt – und Bruno somit sein Schlafzimmer

Nun muss Bruno keine Angst mehr haben im Freien schlafen zu müssen:-) Da das Dachzelt vom VW-Bus von Mathias eher etwas gross für den Chevy ist und das ewige hin und her (Bus – Chevy – Bus – Chevy – …) sehr mühsam werden würde, haben wir uns entschlossen uns nach einem gebrauchten Dachzelt umzusehen. Ab Entscheidung bis Kauf sind keine 8 Stunden vergangen. Im Geld ausgeben sind wir eben echt gut:-) Auch der Verkäufer war eher überrascht zu sehen, das sein Angebot nur 2 Stunden auf der Versteigerungsplattform gestanden hat. Wenn’s passt, dann passt’s!

Jetzt geht es ans Reinigen und ans Aufbereiten der Dachzelt-Schale. Wie es sich herausstellt eine echte (insgesamt 12stündige) Herausforderung. Aber das Resultat kann sich sehen lassen. Nur dass Schönste ist uns gut genug für unseren Chevy.

Bruno hat sein neues Schlafgemach letzten Freitag bereits ausprobiert und man munkelt er liege noch immer darin:-)

Endlich kommt unser Schiebedach-Ersatz

Endlich kommt unser Schiebedach-Ersatz

Fleissige Leser wissen ja bereits, dass Bruno von unserem Team etwas zu lang geraten ist. Er freut sich riesig über die Blechlieferung von der Firma Mirap AG, welche uns das Abdeckblech und die Befestigungshaken als Sponsoring gefertigt hat. Tolles Engagement von unserem Blechbearbeitungs-Spezialisten.

Nachdem unser temporäres Zirkuszelt entfernt und der Untergrund wieder schön sauber gemacht ist, kommt am Öffnungsrand des Chevy-Schiebedaches Panzerband hin, was wir auch an der Chromstahlplatte wiederholen. Dadurch können wir nun getrost eine Klebeverbindung zwischen dem Chevy-Dach und der Chromstahlplatte realisieren, sodass unsere Köpfe auch bei widrigen Wetterbedingungen trocken bleiben werden – zumindest während wir im Fahrzeug sitzen 😉

Die Montage des Daches verläuft einwandfrei und selbst das Zurückstutzen der überschüssigen Schraubenlängen erfolgt dank der Achtsamkeit und dem Freiwilligen-Engagement von Werner von der MSM Energie GmbH ohne weitere Zwischenfälle. Wir sind froh, dass wir hierfür auf unseren Metallbauer des Vertrauens zurückgreifen können. 

Ihr wundert euch vielleicht ob des vielen Aufwand, den wir hier betreiben? Das ganze ginge auch einfacher, aber da wir die Option für einen tadellosen Rückbau des Schiebedaches möchten, haben wir uns für die aufwändigere Umsetzung entschieden. Das Ergebnis darf sich zeigen lassen und wird uns auf der Anreise durch ganz Deutschland auch nicht vom Dach fliegen.

Heckausbau oder die Verwandlung unseres SUVs zum Camping-Mobil

Gutes Werkzeug, besseres Holz, noch besseres Vorstellungsvermögen und es kommt gut!

Da wir einiges an Camping-Material haben, entscheiden wir uns für einen „Deluxe“-Campingeinbau. Schliesslich wollen wir während unserer zweiwöchigen Reise nicht jeden Tag Stunden damit verbringen unsere Sachen zu suchen. Zudem sollte noch einer von uns im Auto übernachten können. Das wird wohl der Kürzere von uns beiden werden! Wir müssen erkennen, dass unser „grosser Chevy“ doch nur ein Kleinwagen zu sein scheint: es kommt eben doch auf die Grösse an:-)

Und so kommt es, dass wir Bürogummis nach unseren neu gewonnene Mechaniker-Fähigkeiten auch noch Schreiner-Kenntnisse dazu gewinnen. Der „self-made“ Camping-Einbau im VW-Bus von Mathias hilft alte Fehler nicht noch einmal zu begehen und damit erhalten wir am Ende des Tages (OK, am Ende des zweiten Tages) einen coolen Innenausbau. Nun gilt es die Feinarbeiten an die Hand zu nehmen und das Zubehör einzuplanen.

3. Werkstatt-Tag – Auflagen des Strassenverkehrsamt erfüllen

Die Motorfahrzeugkontrolle haben wir erfolgreich bestanden – Lenkhebel und Querlenker oben vorne muss noch ersetzt werden

Die Rüttelplatte beim Strassenverkehrsamt hat noch einen letzten Mangel zu Tage gebracht. Dank Rockauto sind die Ersatzteile rasch beschafft (da staunen wir Bauklötze: teilweise innerhalb von 1 Woche aus Amerika bestellt und bei uns eingetroffen).

Der Querlenker geht einigermassen gut zum ersetzen, aber auch nur dank der tatkräftigen Unterstützung unseres Schraubers des Vertrauens, Sven Fischer von der Büel Garage. Beim Querlenker wird es dann doch wesentlich schwieriger, der muss aufgeschnitten werden um ihn vom Lenkgetriebe zu lösen. Aber auch das schafft Sven, … oder hat vielleicht unser minutenlanges Zusehen entscheidend geholfen? Nun, wie auch immer: ab ist ab und Neu kann montiert werden.

Das Fahrgefühl ist gleich viel besser als vorher, nur das Spiel der Lenkung muss noch neu eingestellt werden. Auch das kriegen wir nur mit blossem Zusehen hin;-)

Und nun stellt sich noch die Frage: neues Lenkgetriebe, ja oder nein? Die Lösung: Rockauto (der Link führt direkt zum Chevrolet Blazer 4.3 V6 4×4, wir hoffen diesen aber nicht noch allzu viel zu benötigen)!

Um 18h00 abends wollten wir noch die neue Mechanik für den Fensterheber Fahrerseite einbauen, das lassen wir aber sein. Wir wollen ja auch im 2019 noch etwas zu tun haben.

Dann gilt weiterhin: 1x drücken 4 cm hochfahren – 10 Sekunden warten – 1x drücken und weitere 4 cm hochfahren – und so weiter…

Der Innenausbau kann beginnen

Der Innenausbau kann beginnen

Nachdem unser Chevy die technische Kontrolle bestanden hat, können wir uns dem Innenausbau widmen. Als erstes steht der Punkt „bequemes Sitzen für Bruno“ auf dem Radar.

Da ich etwas länger geraten bin, brauche ich jeden cm an Innenraumhöhe. Gegen unten ist am Chevy leider nichts zu machen, also entfernen wir die abstehende Teile von oben und somit muss das Schiebedach rückgebaut werden. Aber keine Angst, wir gehen nicht mit einem Loch im Dach auf Reise 😉

Bei der Gelegenheit entfernen wir auch gleich noch die hintere Sitzbank, damit wir Platz für die Reisekonstruktion schaffen.

Eine erste Innenreinigung ist fällig!

In über 20 Jahren hat sich so einiges an Gerüchen festgesetzt

Nach vielen Jahren sieht unser Chevy wieder einmal Bürste, Wasser und Pflegemittel von nahem. Wir hoffen mit der Pflege a) unseren Geruchssinn zu schonen und b) uns beim Chevy einzuschmeicheln, damit er uns wohlwollend die nächsten paar tausend Kilometer zuverlässig begleitet.

Für die Reinigung greifen wir zu groben Mitteln und bauen gleich alles aus. Als „Mann“ will man es ja richtig machen, was bei „Frau“ nur ein Schulterzucken auslöst und wir uns die einte oder andere sarkastische Bemerkungen gefallen lassen (müssen). Augen zu und durch!

Am Abend erstrahlt unser Chevy in neuem Glanz, … stinken tut er immer noch! Da müssen wir wohl nochmals ein zweite Runde einlegen, da einer von uns im Wagen schlafen wird während unserer Tour (der andere darf im grosszügigen und gut belüfteten Dachzelt schlafen).

Die Krönung: bereit für die Strasse …oder was es auf sich hat mit der Quersumme 7

Die Krönung: bereit für die Strasse …oder was es auf sich hat mit der Quersumme 7

Wir sind bereit für die Strasse, die ersten Testfahrten (Angewöhnung Mensch an Maschine oder umgekehrt) können beginnen. Ein freudiger Moment!

Zufall oder gutes Omen? Die Quersumme 7 begleitet uns!

Unsere Startnummer 115 = Quersumme 7

Unser Kontrollschild SG 454507 = Quersumme 7

Unser Abnahmetermin beim Strassenverkehrsamt 21.11.2018 = Quersumme 7

Unser Team-Name bleibt allerdings „ChevyExpress“, „Quersumme7“ wäre dann doch etwas weit her geholt:-)

Unser 2. Reparatur-Tag: ganz im Zeichen der aktuellen Wetterlage – nass!

Unser 2. Reparatur-Tag: ganz im Zeichen der aktuellen Wetterlage – nass!

Unser 2. Reparatur-Tag und vorläufig der Letzte vor der Fahrzeugabnahme (ausser Kleinigkeiten). Wir haben unter anderem einen Scheinwerfer, die Zündkerzen und die Zündkabel, den Rotor gewechselt, die Bremsflüssigkeit eingefüllt. Sven war so vorausschauen und hat etwas mehr als die notwendigen 6 Zündkerzen bestellt. Mit nur einem Verlust sind wir dennoch stolz auf unsere Arbeit. Sven und Sebastian von der Büel Garage haben im Vorfeld einige knifflige Arbeiten erledigt (Radlager- und Ölwechsel, die weiteren Arbeiten haben wir Bürogummis nicht kapiert).

Am Ende ging es an Waschen des Motors, des Unterboden (gute Schweizerische Gepflogenheit um den Wagen beim Strassenverkehrsamtes vorführen zu können). Dreckig und durchnässt geht es ins wohlverdiente Wochenende. Die warme Dusche zu Hause war herrlich!

Lektion 1: Wo versteckt sich die Zylinderkopf-Dichtung

Lektion 1: Wo versteckt sich die Zylinderkopf-Dichtung

Das fragen wir zwei Bürogummis, als uns Sven den Karton mit der Ersatzdichtung in die Hände drückt. Die Bemerkung „baut einfach mal von oben alles ab, was im Weg ist“ klang für uns etwas hönisch. Nach zwei Stunden Abbau-Arbeit hatten wir uns endlich „durchgearbeitet“ und konnten den Zylinderkopf demontieren.

Inzwischen verstanden wir auch die Lektion 1 von unserem Menthor – wenn ihr selber am Motor rumschraubt, lernt ihr den Motor und eure Fähigkeiten kennen. Inzwischen wissen wir sogar, welches Teil etwa für was zuständig ist. Allerding auch nur oberflächlich, denn am Ende des Tages bleiben wir „Sesselfur…“ 😉

Nun gehts an die Reinigung des Zylinder-Block und des Zylinder-Kopfes. Nach guter Erklärung was zu tun ist, machen uns die Arbeiten sogar immer mehr Spass. Nach Abschluss und mit glänzenden Verbindungsstellen, beginnt der Rückbau.

Nun muss alles wieder korrekt montiert werden und dann verabschiedet sich auch noch Bruno aufgrund einer Terminkollision. Nun ja, ich nehme die Herausforderung an und beginne mein Werk unter fachkundiger Supervision von Sven. Das Ergebnis dieses lehrreichen Samstagnachmittag ist der schnurrende Chevy-Block.

Das Abenteuer beginnt – im wahrsten Sinne des Wortes

Das Abenteuer beginnt – im wahrsten Sinne des Wortes

Da steht er also – das Objekt der Begierde. Der Chevy sieht ja für das Alter noch ganz ansprechend aus. Sogar Probefahren können wir – also was studieren wir noch lange? Gemäss Rally-Reglement darf er höchstens € 2’500.- kosten, „unser“ Chevy ist für CHF 1’500.- zu haben, da können wir uns auch die einte oder andere Reparatur erlauben.

Es wird eine kurze Fahrt, denn das Teil verliert Kühlwasser ohne Ende. Zurück auf dem Hof, wird das Fahrzeug trotzdem gekauft – wir wollen uns ja an den BalticSeaCircle-Modus gewöhnen.

Mit unserem Telefon-Jocker versuchen wir eine Not-Reparatur – soll der Chevy doch auf eigenen Füssen in die Heimat gelangen. Zu Beginn sieht dieses Unterfangen recht erfolgsversprechend aus. Am Ende verlässt uns dann doch der Mut und der Chevy wird verladen. Wir sind froh, dass uns die Jungs von http://www.buel-garage.ch mit Rat und Tat unterstützen.