Archives: Dezember 2018

Heckausbau oder die Verwandlung unseres SUVs zum Camping-Mobil

Gutes Werkzeug, besseres Holz, noch besseres Vorstellungsvermögen und es kommt gut!

Da wir einiges an Camping-Material haben, entscheiden wir uns für einen „Deluxe“-Campingeinbau. Schliesslich wollen wir während unserer zweiwöchigen Reise nicht jeden Tag Stunden damit verbringen unsere Sachen zu suchen. Zudem sollte noch einer von uns im Auto übernachten können. Das wird wohl der Kürzere von uns beiden werden! Wir müssen erkennen, dass unser „grosser Chevy“ doch nur ein Kleinwagen zu sein scheint: es kommt eben doch auf die Grösse an:-)

Und so kommt es, dass wir Bürogummis nach unseren neu gewonnene Mechaniker-Fähigkeiten auch noch Schreiner-Kenntnisse dazu gewinnen. Der „self-made“ Camping-Einbau im VW-Bus von Mathias hilft alte Fehler nicht noch einmal zu begehen und damit erhalten wir am Ende des Tages (OK, am Ende des zweiten Tages) einen coolen Innenausbau. Nun gilt es die Feinarbeiten an die Hand zu nehmen und das Zubehör einzuplanen.

3. Werkstatt-Tag – Auflagen des Strassenverkehrsamt erfüllen

Die Motorfahrzeugkontrolle haben wir erfolgreich bestanden – Lenkhebel und Querlenker oben vorne muss noch ersetzt werden

Die Rüttelplatte beim Strassenverkehrsamt hat noch einen letzten Mangel zu Tage gebracht. Dank Rockauto sind die Ersatzteile rasch beschafft (da staunen wir Bauklötze: teilweise innerhalb von 1 Woche aus Amerika bestellt und bei uns eingetroffen).

Der Querlenker geht einigermassen gut zum ersetzen, aber auch nur dank der tatkräftigen Unterstützung unseres Schraubers des Vertrauens, Sven Fischer von der Büel Garage. Beim Querlenker wird es dann doch wesentlich schwieriger, der muss aufgeschnitten werden um ihn vom Lenkgetriebe zu lösen. Aber auch das schafft Sven, … oder hat vielleicht unser minutenlanges Zusehen entscheidend geholfen? Nun, wie auch immer: ab ist ab und Neu kann montiert werden.

Das Fahrgefühl ist gleich viel besser als vorher, nur das Spiel der Lenkung muss noch neu eingestellt werden. Auch das kriegen wir nur mit blossem Zusehen hin;-)

Und nun stellt sich noch die Frage: neues Lenkgetriebe, ja oder nein? Die Lösung: Rockauto (der Link führt direkt zum Chevrolet Blazer 4.3 V6 4×4, wir hoffen diesen aber nicht noch allzu viel zu benötigen)!

Um 18h00 abends wollten wir noch die neue Mechanik für den Fensterheber Fahrerseite einbauen, das lassen wir aber sein. Wir wollen ja auch im 2019 noch etwas zu tun haben.

Dann gilt weiterhin: 1x drücken 4 cm hochfahren – 10 Sekunden warten – 1x drücken und weitere 4 cm hochfahren – und so weiter…

Der Innenausbau kann beginnen

Der Innenausbau kann beginnen

Nachdem unser Chevy die technische Kontrolle bestanden hat, können wir uns dem Innenausbau widmen. Als erstes steht der Punkt „bequemes Sitzen für Bruno“ auf dem Radar.

Da ich etwas länger geraten bin, brauche ich jeden cm an Innenraumhöhe. Gegen unten ist am Chevy leider nichts zu machen, also entfernen wir die abstehende Teile von oben und somit muss das Schiebedach rückgebaut werden. Aber keine Angst, wir gehen nicht mit einem Loch im Dach auf Reise 😉

Bei der Gelegenheit entfernen wir auch gleich noch die hintere Sitzbank, damit wir Platz für die Reisekonstruktion schaffen.