Tag 14: Wir freuen uns auf die Kurische Nehrung

Tag 14: Wir freuen uns auf die Kurische Nehrung

Heute freuen wir uns auf den Berg der Kreuze, die Kurische Nehrung und unseren zweiten Russland-Abstecher. Also machen wir uns zeitig auf den Weg. Die Geschichte hinter dem Berg der Kreuze ist beeindruckend (siehe Link https://www.litauen.info/staedte/siauliai/berg-der-kreuze/), doch leider verkommt dieser Ort zu einem Touristen-Wettlaub. Die Mystik konnten wir jedoch trotzdem mitnehmen.

Weiter gehts, wir setzten vom Festland mit der Fähre auf die Kurische Nehrung rüber und geniessen die angenehme Fahrt durch den gepflegten Wald. Zu unserem Erstaunen durchqueren wir einen netten Ort, welcher eigentlich zum Verweilen einlädt. Da wir aber nicht wissen, was der russische Zoll mit uns vor hat, gibt es keine Pause.

An der Grenze erstaunt uns, dass wir beim Verlassen von Europa so genau kontrolliert werden. Anschliessend stellen wir uns schön brav in den zugewiesenen Warteplatz des russischen Zöllners und geniesen ca 30 Minuten Ruhe bevor wir die Personeneinreise abwickeln können. Wieso braucht die Dame das Telefon dazu? Wie… wir haben nur ein SingleEntry und kein DoubleEntry-Visum? Verblüfft nehmen wir das zur Kenntnis und ärgern uns über die Visa-Agentur, die das verschlampt hat. Nützt nichts, wir müssen zurück nach Europa denn Russland sagt einfach „Niet“. Nun wundern sich die Europäischen Zöllner natürlich, wieso wir wieder zurück wollen und kontrollieren uns ganz genau.

Wärend der Warterei wird uns gerade bewusst, dass wir heute einen langen Tag haben, denn wir müssen zusätzliche 500 km Umweg machen, bis wir uns wieder mit den Kesselnomaden und dem Team Alpabzug treffen können. Also drücken wir den Ärger weg und stressen unseren Chevy zum Dauerbetrieb mit russischer Fahrweise. Die passt in Polen nämlich auch sehr gut rein. Ohne Pause und mit Car-Food erreichen wir den Treffpunkt um Mitternacht.

Hier noch ein paar Impressionen des Tages.